Zeit für meine Dividenden im Juli 2026! In diesem Monat wurden es insgesamt 908,76 € brutto. Netto sind das 669,07 €.
Aktien Aufstellung in meinen Depots (inkl. Anzahl & Kaufkurs)
Scalable Capital
Diese Aktien habe ich in meinem Depot bei Scalable Capital*:
- Coca-Cola mit 42,70 Aktien zu je ∅ 50,05 €
- Altria mit 78 Aktien zu je ∅ 45,02 €
- Mondelez mit 50 Aktien zu je ∅ 33,42 €
- Realty Income mit 100 Aktien zu je ∅ 47,13 €
- Disney mit 45,44 Aktien zu je ∅ 92,65 €
- Prospect Capital mit 683 Aktien zu je ∅ 6,25 €
- Cisco Systems mit 92,75 Aktien zu ∅ 40,42 €
- JPMorgan Chase mit 13,35 Aktien zu je ∅ 124,53 €
Refer-a-Friend Bonus von bis zu 200€ + Kostenfreies Depot & Tagesgeld mit 2,5% Zinsen p.a. + Aktien-Sparpläne ab 1 €. Mein Nr. 1 Depot seit vielen Jahren.
Scalable Depot eröffnen*Bitte beachte die Risikohinweise.*
ING
Diesen ETF habe ich in meinem Depot bei ING*:
- Vanguard FTSE All World High Dividend mit 871,93 Anteile zu je ∅ 57,34 €
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📀 Disclaimer: Um das Thema Dividende transparent abzubilden, teile ich im Text die Anzahl meiner Wertpapiere sowie meine durchschnittlichen Kaufkurse. Ich gebe die Dividenden immer brutto an, wie sie in meinen Depots eingehen (bei ausländischen Zahlungen bereits abzüglich der jeweiligen Quellensteuer). Da der individuelle Steuerfreibetrag für jede Person unterschiedlich ausfällt, hat die Angabe meiner Netto-Dividenden hier wenig Aussagekraft. Für Interessierte: Mein steuerlicher Freibetrag von derzeit 1000 €/Jahr ist ausgeschöpft. Meine Netto-Dividende entspricht also der oben genannten Summe abzüglich 26,37 % Kapitalertragsteuer. Wichtig: Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen ab und kann sich künftig ändern.
Das Investieren in Wertpapiere ist mit Risiken verbunden. Entscheidungen über Käufe oder Verkäufe erfolgen stets in eigener Verantwortung. Vor einer Investition sollte immer eine eigenständige Recherche durchgeführt werden, sowohl hinsichtlich Gebühren und Kennzahlen als auch in Bezug auf die Qualität von Aktien, ETFs und sonstigen Finanzprodukten. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität. Dieser Beitrag dokumentiert meinen persönlichen Weg und stellt keine Anlageberatung, keine Steuerberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzprodukten dar.
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Klasse und weiterhin fleißig investieren…Dividendensteigerung wird immer mehr in allen 11 Sektoren
Auf jeden Fall. 😊
Eine schöne Ausschüttung – steckt ja auch viel Kapital drin. Alleine Vanguard ist mit rund 50.00 € Einlage ein dicker Brocken.
Viele Grüße
Carsten
Danke dir!
Tut es eigentlich nicht weh wenn knapp 300€ an der Staat gehen und das Geld nicht für Dich weiter arbeiten kann?
Wenn ich sehe, wie viele Steuern/Abgaben von meinem regulären Gehalt abgezogen werden, finde ich die 26,375 % ganz in Ordnung. 🙂 Mich motiviert diese Strategie „trotz“ Steuern einfach deutlich mehr, zumal ich die erhaltenen Ausschüttungen so gleich im folgenden Monat wieder für die Sparrate ins Depot nutzen kann und mit steigenden Dividenden auch gleichzeitig mehr und mehr Anteile an meinen Aktien und ETFs kaufe. Ich möchte auch nie Aktien „verkaufen müssen“, um Liquidität zu erhalten; und am liebsten später auch meine Dividendenaktien einmal verrerben. Da gefällt mir der Gedanke sehr, dass was ich heute mit meinem Geld aufgebaut habe, vielleich tin vielen Jahren noch weiter exisitiert und Erträge ausschüttet.
Eine rein thesaurierende Strategie ist für mich persönlich einfach nicht passend; aber wen die Steuern zu sehr schmerzen, der kann das ja gerne so für sich wählen und eine thesaurierende / wachstumsorientierte (oder auch eine gemischte) Strategie fahren.
Ich möchte hier noch ergänzen: Was man hat, hat man (oder Frau ;-))! Die Einnahmen nimmt dir keiner mehr. Wenn ich dagegen wieder lese, was die Politik so fabuliert, zum Beispiel heute bei Helmut Waikiki in der Instagram Story gelesen:
„Die Politik denkt gerade darüber nach, ob auch Börsengewinne in Zukunft noch höher besteuert werden können. Angedacht ist hier eine zusätzliche Steuer auf Börsengewinne, die im Depot eines Anlegers anfallen, die höher sind, als die Gewinne, die im laufenden Jahr im DAX angefallen wären. Das bedeutet, wenn der DAX im Jahr 10% zugelegt hat, Dein Depot aber vielleicht 12%, werden auf die 2% zusätzlichem Gewinn weitere Steuern hierauf berechnet und von den Banken einbehalten.“
Da gruselt es mir. Dann lieber keine Top-Rendite Aktien sondern langweilige, langsam Wachsenden Dividenden Titel aber dafür mit guten Ausschüttungen. (Ich denke aber nicht, dass der Vorschlag der Politik wirklich so kommen wird.)
Servus Heike,
erstmal denke ich so wie Du, dass der Vorschlag so (aus mehreren Gründen) nicht kommen wird. Allerdings würde ich es nicht so pauschal benennen, dass die „Politik so fabuliert“. Das mögen einzelne Personen einzelner Parteien sein – und in einer Demokratie ist es zulässig, dass jede:r – im rechtlich gesteckten, nicht extremen und respektvollen Rahmen – seine Meinung haben darf. Dann kannst Dir auch aussuchen, ob Du das so wählen möchtest.
Und was ich auch gut finde: Wenn man das nicht möchte, könnte man z.B. einen Umzug in die Schweiz ins Auge fassen. Dort zahlt man auf Aktiengewinne keine Steuern, dafür auf Dividenen den Einkommenssteuersatz (der natürlich „etwas“ geringer ausfällt). Dafür steht man dort für viele Dinge mehr in der Eigenverantwortung, was hier vermutlich für einen Aufschrei sorgen würde, weil es dann doch toll ist, wenn der Staat für vieles verantwortlich ist (und nicht man selbst).
Es gibt ausreichend Möglichkeiten, um hier ein entsprechendes Vermögen aufzubauen – und dieser Blog hilft einem dabei sehr.
Und ich denke, es ist noch niemand daran zerbrochen, auf erzielte Gewinne Steuern zu bezahlen… (nein, ich bin kein Fan von weiteren Steuern und denke persönlich, wir zahlen schon genug…!).
Servus,
man kann die Dividenden auch zusammen nehmen und in neue Aktien investieren ohne einen Teil der alten verkaufen zu müssen. Wie es mit einer Aktie weiter geht kann man nur hoffen und durch Streuung und qualitativ hochwertige Unternehmen versuchen die Wahrscheinlichkeiten für sich zu wenden.
Wenn ich eine gute Aktie kaufe und die stürzt in 15 Jahren aus einem Grund ab den heute noch niemand weiß ist es doch sehr beruhigend wenn ich trotz einem Kursverlust von vieleicht 70, 80% immer noch mit einem Gewinn aus der Position komme – nur durch den jahrelangen Rücklauf der Dividenden.
Hält man eine Aktie so lange bis der Retourn of Investment komplett erfolgt ist kann man sich ein gewisses Grinsen beim Anblick der Position nicht verkneifen. Da zahlt man gern seine Steuern…
@Lisa: Der Vangard ETF ist schon echt einBrocken, Respeckt. Bei den Banken habe ich mich damals für die Bank of America anstatt der JPMorgan Chase entschieden. Da hattest du den besseren Riecher:-)
Grüße, Elmar
Wer keine Steuern zahlen will,kann doch schön Deutsche Staatsanleihen kaufen!So macht man sich den Staat zum Untertan. Zum Schuldner!!!Und die gezahlten Steuern fließen zurück.
Aber man braucht dafür auch ein wenig viel Geld u.Zeit
Und bitte liebe Leser keine Sarkasmus jetzt.Ich kaufe die über ETFs.Da habe ich mit,bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht.Deinen A1T8FV Lisa,den habe ich auch seit ca 7Jahren.Das ist schon eine gute Sparbüchse.
Übrigens hat Vanguard jetzt auch ein paar neue Russel lanciert.Die sind für mich auch interessant.Hat sich jemand von Euch dafür interessiert?
Beste Grüße
Servus,
…und Anleihen bringen Ruhe ins Depot. Ich kenn mich mit den Anleihen aber zu wenig aus, darum mache ich das über ETF´s. Die Vanguard schütten sogar monatlich aus. Aus Renditegesichtspunkten würde ich eher Französische Anleihen nehmen, aus Sicherheitspunkte lieber Schweizer.
Vielen Dank für Deinen Tipp mit den neuen Russel ETF, gerade der 2000er wäre eine feine Sache. USA ist bei mir jedoch immer noch deutlich übergewichtet, bin schon das ganze Jahr am reduzieren des US Anteils. Derzeit immer noch 58%…
Grüße, Elmar
Hallo Elmar,
eins vorweg,das hier ist ja Lisas Blog.Deswegen will ich hier auch nicht so viel schreiben,nur lesen und Deswegen nur eine kurze Antwort.
Der Anleihen Sektor ist was mich an geht ein richtiges Studium geworden,im Laufe der Zeit.Einzelne Staatsanleihen machen ökonomisch keinen Sinn,weil wir mit unserem kleinen Summen keine hundert Prozent oder mehr machen können.Deswegen sind Anleihen ETFs von Vanguard eine gute Lösung.Was französische Staatsanleihen angeht, würde ich wegen der letzten Ratings nicht empfehlen.Es gibt aber den A143JL von Vanguard, da hast du ganz Europa im Depot.Ich bespare den monatlich.
Was Deutschland angeht,bei Interesse einfach bei der Bundesfinanzagentur anmelden,und in die Mailingliste eintragen lassen.Einmal im Quartal bekommst Du Die Submission zugeschickt,und Submissionsergebnisse.Ich sag immer
Deutschland ein Land voller Herrlichkeit,mit einer Regierung voller Herrlichkeit.
Beste Grüße an alle Leser
Und Lisa
Servus,
vielen Dank für die Antwort Marco. Das mit Lisas Block hatte ich mir bei meiner Antwort auch schon gedacht, will hier nichts kaputt quatschen. Solange es Ihr recht ist ist daß wir hier ein bißchen rumquasseln bin ich dabei und versuche ein bißchen was zu dieser Seite bei zu tragen.
Den A143JL habe ich, Einzelanleihen mache ich nicht, das gibt mir meine Strategie vor, finde ich aber extrem interessant. Vieleicht sehen wir uns mal bei einem Event von Lisa (so ich es nicht wieder übersehe…) dann könnten wir ausführlich über die Thematik reden.
Grüße, Elmar
Sehr gerne Elmar
Tauscht euch hier sehr gerne immer aus, dafür ist der Blog ja auch gedacht! 😊
Hallo Lisa, ich bin neu hier und finde deine Strategie gut.
Aber, ohne den moralischen Finger zu heben, wie siehts du die Altria und Mondelenz Aktie? Vor dem Hintergrund des Contents (Altria Tabak, Mondelenz Russlandgeschäfte und Milkaskandal).
Danke für eine Anrwort.
Grüße aus Hamburg
Johan
Hi Johan,die Frage habe ich mir zu Beginn meiner „Börsenkarriere” auch gestellt. Ich sehe das so: Letzten Endes hängt es immer vom eigenen Wertekompass ab. Wer selbst, um das Beispiel Altria hier zu nehmen, vielleicht sogar raucht oder das Thema pragmatisch sieht, hat mit der Firma kein Problem. Wer es ablehnt, lässt die Finger davon. Und bei Weltkonzernen mit langer Historie wie Mondelez findet man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei fast jedem Player irgendwann einen Skandal, politisch schwierige Märkte oder Konsumkritik. Wenn man da rigoros streicht, wird die Auswahl an Aktien dünn.
Wenn du für dein eigenes Depot nach einer Orientierung suchst, könnten ESG oder SRI ETFs eine Option für dich sein. Aber selbst diese sind oft schwammig definiert und bieten keine 100 % Garantie für ein „sauberes” Gewissen. Letztlich muss jeder für sich selbst festlegen, wo die eigene Grenze sitzt. Für mich persönlch ist zum Beispiel die gesamte Rüstungsbranche ein NoGo, dagegen habe ich einige Tabak-Aktien im Depot und fühle mich damit wohl. Wie handhabst du solche Kriterien in deinem eigenen Portfolio?
Wichtig finde ich bei dieser Frage auch einen Punkt, der oft außer Acht gelassen wird:Beim Kauf über die Börse fließt das Geld nie direkt an das jeweilige Unternehmen, sondern an einen anderen Anleger. Man unterstützt die Firma nicht mit frischem Kapital, sondern partizipiert an deren wirtschaftlichem Erfolg (sofern dieser eintritt).
Hi M.K., danke für deinen ausführlichen Beitrag. Ich selber versuche gewisse Themen, wie Drogen (Tabak, Alkohol, teilweise Pharma), so gut es geht zu vermeiden. Dafür investiere ich aber zum Beispiel in Airbus, Palantir, Thales mit dem Wissen, dass diese Unternehmen auch im Rüstungssektor agieren…..
Zitat: Wichtig finde ich bei dieser Frage auch einen Punkt, der oft außer Acht gelassen wird:Beim Kauf über die Börse fließt das Geld nie direkt an das jeweilige Unternehmen, sondern an einen anderen Anleger. Man unterstützt die Firma nicht mit frischem Kapital, sondern partizipiert an deren wirtschaftlichem Erfolg (sofern dieser eintritt).
Kannst du diesen „anderen Anleger“ mal genauer beschreiben?
Warum sollte eine Firma Aktien verkaufen wenn Sie das Geld gar nicht bekommt?
Grüße El Baz
Hi El Baz, das wirkt auf den ersten Blick vielleicht seltsam, lässt sich aber am besten mit einem Blick hinter die Kulissen der Börse erklären: Wenn du heute über die Börse eine Aktie kaufst, bist du auf dem sogenannten Sekundärmarkt aktiv. Dieser „andere Anleger“, der dir die Aktie verkauft, ist im Grunde einfach jemand, der seine Anteile wieder zu Geld machen möchte. Das kann ein privater Anleger wie du und ich sein, ein großer Fonds, eine Bank oder Versicherung, die ihr Depot umschichtet. Das Geld fließt in dem Moment also nur von deinem Konto auf das Konto dieses Verkäufers.
Warum macht ein Unternehmen das Ganze mit Aktien und der Börse dann überhaupt? Der Hauptgrund liegt im Moment des Börsengangs (IPO). Wenn eine Firma das allererste Mal an die Börse geht oder später neue Aktien herausgibt, fließen die Einnahmen sozusagen direkt in die Firmenkasse. Mit diesem frischen Kapital werden dann zum Beispiel Fabriken gebaut, Produkte entwickelt oder Schulden abbezahlt, oder sonstiges.
Dass das Geld beim späteren Handel dann nicht mehr an die Firma geht, ist sogar sehr wichtig, und das versteht man am besten mit einem Vergleich aus dem Alltag: Stell dir vor, du kaufst dir beim Autohändler einen fabrikneuen Golf direkt von VW. VW erhält dein Geld und baut damit neue Fahrzeuge. Das ist der Erstkauf.
Drei Jahre später verkaufst du genau diesen Golf auf dem Gebrauchtwagenmarkt an deinen Nachbarn. Das Geld landet bei dir, VW sieht davon keinen Cent mehr. Trotzdem profitiert VW von diesem Gebrauchtwagenmarkt. Denn wenn du wüsstest, dass du dein Auto später nie wieder weiterverkaufen kannst, hättest du dir wahrscheinlich erst gar keinen Neuwagen von VW gekauft. Genau so funktioniert die Börse: Erst die Garantie, dass Anleger ihre Aktien jederzeit auf dem „Gebrauchtmarkt Börse“ an andere weiterverkaufen können, bringt sie überhaupt dazu, der Firma ganz am Anfang das frische Kapital zu geben.
Zusätzlich nützt ein hoher Aktienkurs der Firma auch sonst sehr: Er steigert das Ansehen und sorgt dafür, dass die Firma bei Banken viel leichter und günstiger Kredite bekommt. Außerdem nutzen Unternehmen eigene Aktien oft wie Bargeld, um andere Firmen aufzukaufen oder Manager (auch) mit Aktienanteilen zu bezahlen.
Kurz gesagt: Die Firma kassiert das Geld beim ersten Mal und die Börse sorgt danach dafür, dass die Aktien flüssig gehandelt werden können, damit überhaupt jemand bereit ist, dieses erste Geld zu investieren.
Viele Grüße!