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Dividendenrechner

Berechne dein passives Einkommen

Dividenden sind der Teil des Unternehmensgewinns, der bei dir auf dem Konto landet, ohne, dass du eine einzige Aktie verkaufen musst. Die spannende Frage ist nur: Wie viel wird daraus in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren? Genau das kannst du mit dem Dividendenrechner herausfinden. Er berücksichtigt nicht nur deine heutige Dividendenrendite, sondern auch, dass gute Unternehmen ihre Ausschüttung Jahr für Jahr erhöhen. Und weil das Finanzamt mitverdient, kannst du Steuern, Sparerpauschbetrag und Teilfreistellung direkt mit einbeziehen.

Dividendenrechner

Wie viel Dividende wirft dein Depot in Zukunft ab – inklusive Dividendenwachstum, Kurszuwachs und Steuern.

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Dividende im Jahr 20

 

Eingezahlt
Kursgewinne
Dividenden netto
Gesamtvermögen
Persönliche Rendite
Steuern gesamt
Diagramm zur Entwicklung
Jahresübersicht anzeigen
JahrKapitalDividende bruttoSteuernDividende nettopro MonatRendite auf Einsatz

Modellrechnung mit gleichbleibenden Annahmen. Reale Dividenden werden gekürzt oder gestrichen, Kurse schwanken. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit – keine Anlageberatung.

Was der Dividendenrechner dir zeigt

Zwei Ansichten, die unterschiedliche Fragen beantworten:

  • Vermögen: Wie sich dein Depot zusammensetzt: Was du selbst eingezahlt hast, was aus Kursgewinnen stammt und welchen Anteil die Dividenden ausmachen. Über die Jahre verschiebt sich das Verhältnis deutlich.
  • Dividende pro Jahr: Wie viel tatsächlich bei dir ankommt, Jahr für Jahr. Der aufgesetzte Balken zeigt dir, welchen Anteil davon das Finanzamt bekommt. Diese Ansicht ist die ehrlichere Antwort auf die Frage „Wie viel passives Einkommen habe ich irgendwann?“.

Beide Grafiken kannst du als Bild herunterladen, mit deinen Zahlen.

Die Eingabefelder erklärt

Anfangskapital und jährliche Investition

Dein aktuelles Depotvolumen und das, was du pro Jahr zusätzlich investierst. Wer monatlich spart, rechnet einfach mal zwölf: 300 € im Monat sind 3.600 € im Jahr.

Dividendenrendite

Die Ausschüttung im Verhältnis zum aktuellen Kurs. Ein breiter Welt-ETF liegt aktuell eher bei 1,5 bis 2 %, dividendenstarke ETFs und klassische Dividendenaktien bei 3 bis 4,5 %. Alles über 6 % solltest du kritisch prüfen — hohe Renditen entstehen oft, weil der Kurs eingebrochen ist, nicht weil die Dividende so großzügig ist.

Jährliches Dividendenwachstum

Der wichtigste und am meisten unterschätzte Wert. Ein Unternehmen, das seine Dividende jedes Jahr um 5 % erhöht, verdoppelt sie in rund 14 Jahren — ohne dass du einen Cent nachlegst. Dividendenaristokraten kommen historisch oft auf 5 bis 8 %, sehr hohe Ausgangsrenditen wachsen dagegen meist langsamer.

Jährlicher Kurszuwachs

Wie stark der Kurswert deiner Anteile zulegt. Achtung: Dividendenrendite und Kurszuwachs zusammen ergeben deine Gesamtrendite. Wer 4 % Dividende und 8 % Kurswachstum einträgt, rechnet mit 12 % pro Jahr, das ist optimistisch.

Dividenden reinvestieren

Legst du die Ausschüttungen wieder an, kaufst du damit neue Anteile, die selbst wieder Dividende zahlen. Genau daraus entsteht der Zinseszinseffekt bei Dividenden. Schalte die Option einmal ab und vergleiche, der Unterschied nach 20 Jahren ist erheblich.

Steuern

In Deutschland fallen auf Ausschüttungen 25 % Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag an, zusammen rund 26,4 % (Kirchensteuer nicht eingerechnet). Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr bleibt steuerfrei. Bei kleineren Depots ist deine Dividende dadurch anfangs komplett steuerfrei.

Teilfreistellung

Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs mit mindestens 51 % Aktienquote bleiben 30 % der Erträge steuerfrei. Das gilt für Fonds, nicht für Einzelaktien, setz den Haken also nur, wenn du überwiegend ETFs rechnest.

Dividendenabschlag

Am Ex-Tag sinkt der Kurs typischerweise um die Höhe der Ausschüttung. Wer diese Option aktiviert, rechnet strenger und realistischer: Die Dividende fällt dann nicht zusätzlich vom Himmel, sondern wird aus dem Unternehmenswert entnommen.

Was ist eigentlich eine Dividende?

Erwirtschaftet ein Unternehmen Gewinn, kann es diesen reinvestieren oder anteilig an seine Eigentümer ausschütten, also an die Aktionäre. Über die Höhe entscheidet in der Regel die Hauptversammlung, meist einmal jährlich, in den USA häufig quartalsweise.

Die Dividendenrendite setzt diese Ausschüttung ins Verhältnis zum Aktienkurs. Zahlt ein Unternehmen 2 € Dividende bei einem Kurs von 50 €, sind das 4 %.

Wichtig zu verstehen: Eine Dividende ist kein geschenktes Geld. Sie wird dem Unternehmen entnommen, der Kurs sinkt am Ex-Tag entsprechend. Der eigentliche Wert einer Dividendenstrategie liegt woanders, in der Verlässlichkeit, in der Disziplin und darin, dass du im Ruhestand Erträge bekommst, ohne Anteile verkaufen zu müssen.

Yield on Cost: Deine persönliche Dividendenrendite

Der Rechner zeigt dir eine Kennzahl, die viele Depots nicht ausweisen: die Rendite bezogen auf das, was du selbst eingezahlt hast.

Ein Beispiel: Du kaufst heute mit 3,5 % Dividendenrendite. Steigt die Ausschüttung jährlich um 5 %, liegt deine Dividende nach 20 Jahren bei rund 10 % deines ursprünglichen Einsatzes. Am Markt bekommst du zu diesem Zeitpunkt weiterhin nur die aktuelle Rendite, du selbst aber kassierst auf dein damals investiertes Geld ein Vielfaches.

Das ist der Grund, warum Dividendenanleger auf Wachstum statt auf die höchste Anfangsrendite schauen.

Wie viel Kapital brauche ich, um von Dividenden zu leben?

Als Faustformel: benötigtes Kapital = jährlicher Bedarf ÷ Dividendenrendite.

Wer 2.000 € netto im Monat braucht, also 24.000 € im Jahr, kommt bei 3,5 % Rendite auf rund 686.000 €, brutto. Nach Steuern liegt der nötige Betrag eher bei 900.000 €.

Setz diese Zahlen einfach oben in den Rechner ein und schau, ab welchem Jahr du dort landest. Realistisch bleiben lohnt sich: Eine kalkulierte Rendite von 6 % senkt den Kapitalbedarf rechnerisch enorm, ist aber langfristig kaum verlässlich zu halten.

Häufige Fragen zu Dividenden

Wie berechne ich meine Dividende?

Anzahl der Aktien mal Dividende je Aktie. Oder über die Rendite: Depotwert mal Dividendenrendite. Der Rechner oben nimmt dir das ab und rechnet zusätzlich Wachstum, Steuern und Reinvestition mit.

Was ist der Unterschied zwischen Dividende und Dividendenrendite?

Die Dividende ist der ausgeschüttete Betrag in Euro, die Dividendenrendite dieser Betrag im Verhältnis zum Kurs in Prozent.

Wie viel Prozent Dividendenrendite sind gut?

Es gibt keine allgemeingültige Zahl. 3 bis 4 % bei stabilem Geschäft und wachsender Ausschüttung sind meist wertvoller als 8 % bei einem Unternehmen, dessen Kurs eingebrochen ist. Schau immer auf die Ausschüttungsquote: Zahlt ein Unternehmen dauerhaft mehr aus, als es verdient, ist die Dividende gefährdet.

Wann bekomme ich meine Dividende?

In Deutschland meist wenige Tage nach der Hauptversammlung, einmal jährlich. Viele US-Unternehmen zahlen quartalsweise, einzelne sogar monatlich. Anspruch hast du, wenn du die Aktie am Tag vor dem Ex-Tag im Depot hattest.

Wie werden Dividenden versteuert?

Mit 25 % Kapitalertragsteuer plus Soli, zusammen rund 26,4 %, dazu gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Broker führt das direkt ab. Bis 1.000 € pro Jahr bleibt es dank Sparerpauschbetrag steuerfrei, dafür musst du allerdings einen Freistellungsauftrag erteilt haben.

Was ist mit ausländischer Quellensteuer?

Bei ausländischen Aktien behält das Herkunftsland oft zusätzlich Steuern ein. Bis zu 15 Prozentpunkte werden in der Regel auf die deutsche Steuer angerechnet, darüber hinaus musst du dich selbst um die Rückerstattung kümmern. Der Rechner bildet das nicht ab.

Sind ausschüttende oder thesaurierende ETFs besser?

Rechnerisch nehmen sich beide wenig. Thesaurierende legen automatisch wieder an, bei ausschüttenden machst du das selbst und nutzt dabei besser deinen Sparerpauschbetrag. Allerdings fällt durch die Ausschüttung, sofern dein Freibetrag aufgebraucht ist, auch direkt ein Steuerabzug an. Der Unterschied ist für viele auch psychologisch: Sichtbare Ausschüttungen motivieren zum Dranbleiben.

Grafik zum Mitnehmen

Unter dem Diagramm lädst du deine Auswertung als Bild herunter: Mit deinen Zahlen. Praktisch für den eigenen Finanzplan, fürs Depot-Tagebuch oder um jemandem zu zeigen, was Dividendenwachstum über zwanzig Jahre anrichtet.

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📀 Disclaimer: Das Investieren in Wertpapiere ist mit Risiken verbunden. Ihr handelt immer auf eure eigene Verantwortung! Bitte betreibt dabei immer eure eigene Recherche. Das gilt sowohl für Gebühren, Kennzahlen als auch für die Qualität von Aktien, Anleihen, ETFs und sonstigen Wertpapieren. Die genannten Informationen oder Kennzahlen wurden nach bestem Wissen und Gewissen notiert. Dabei besteht keine Garantie auf Richtigkeit oder Aktualität der Daten. Die genannten Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzprodukten dar. Es handelt sich zu keinem Zeitpunkt um eine Anlageberatung, Empfehlung, Steuerberatung oder sonstige fachliche Beratung.

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