ETF erklärt – Teil 5

Weiter geht es mit Teil 5 zum Thema ETFs. 🤗

Heute eine kleine Begriffserklärung zum Thema ausschüttende  vs. thesaurierende ETFs.

Bei ausschüttenden ETFs wird die erzielte Dividende an die Fondsbesitzer ausgezahlt, ganz ähnlich wie bei Dividenden aus Aktien. Dabei gibt es verschiedene Zahlungsmodelle, manche schütten ein mal im Jahr aus, andere monatlich.

Thesaurierende ETFs investieren dagegen die erzielte Dividende wieder in den eigenen Fonds. So wird keine direkte Ausschüttung an die ETF-Besitzer getätigt, sondern das Geld fließt direkt in weitere Anlagen.

In der Grafik habe ich euch das ganz einfach dargestellt.
Ich muss sagen, da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich von beiden Arten welche im Depot.

Welcher ETFs bevorzugt ihr?

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ETF erklärt – Teil 4

Heute Teil 4 zum Thema ETFs. ☝🏻🤗 Die bekanntesten Anbieter in Europa habe ich euch in dieser Übersicht zusammengestellt.

Den Löwenanteil belegt ganz klar iShares eine Marke des US-Vermögensverwalters BlackRock.

Habt ihr gewusst, dass Blackrock so groß ist?

iShares, Lyxor und Xtrackers von DWS Investment folgen. Gleich danach kommen UBS ETF, Amundi ETF und Vanguard.

Nicht in der Liste, da weniger Marktanteile:

Invesco, ComStage und Deka Investments.
In bestimmten Nischen, wie beispielsweise Smart Beta, tummeln sich noch weitere kleinere Anbieter.

Sind euch alle Anbieter ein Begriff und von welchen besitzt ihr selbst welche?

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ETF erklärt – Teil 3

Heute kommt der 3. Teil zum Thema ETFs. ✌🏻😁

Auf Wunsch von euch noch eine genauere Erklärung zu den Unterschieden der synthetischen Replikation.

Vorteile der Methode sind eine effizientere Abbildung des Index, zusätzlich kann diese Methode sogar genauer sein als das physische Sampling. Swap ETFs bieten eine gute Möglichkeit in neue Märkte und Anlageklassen sind mit geringerer Liquidität zu investieren. Darüber hinaus entsteht ein geringerer oder gar kein Tracking-Error (Abweichung der Wertentwicklung des Index zum ETF durch bspw. anfallende Transaktionskosten und Steuern). Die Nachteile liegen vor allem darin, dass die Nachbildung des ETF für den Anleger meist nicht nachvollziehbar sind. Außerdem besteht ein Kontrahentenrisiko, denn der Swap-Partner könnte theoretisch insolvent werden.

Bei dem Unfunded Swap ETF sind keine Sicherheitsleistungen des Partners hinterlegt – allerdings gibt es eine Regelung die das nur für maximal 10% des ETFs erlaubt. So kann der Verlust 10% nicht übersteigen.

Bei Funded Swap ETFs ist eine Sicherheitsleistung hinterlegt und bei den Fully-Funded Swap ETFs gibt es sogar eine Übersicherung – der ETF hat dort eine Sicherheitsleistung die 100-130% beträgt. Hier spricht man dann von der Übersicherung.

Sicherheitsleistungen können z.B. in deutschen Staatsanleihen liegen.

Habt ihr noch weitere Fragen zu dem Thema? 👀

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ETF erklärt – Teil 2

Heute erkläre ich euch die sogenannten Replikationsmethoden.

Generell wird zwischen der physischen Replikation als vollständige Replikation, der physischen Replikation als Sampling und der synthetischen Replikation unterschieden.

Die physische, vollständige Replikation wird auch als direkte Replikation (DR) bezeichnet.

Diese Form bildet den Index durch Kauf der jeweiligen Indextitel in der entsprechenden Gewichtung 1:1 nach.

Die physische Replikation mit Sampling wird hauptsächlich bei großen Indizes eingesetzt: nur diejenigen Titel aus einem Index werden physisch
erworben, die auch den größten Einfluss auf den Kurs des Index haben.

Das spart ETF Transaktionskosten, was sich wiederum in einer geringeren Gesamtkostenquote widerspiegeln kann.
Davon profitiert dann auch der Anleger.

Die synthetische Replikation

Allgemein funktioniert ein synthetisch replizierender ETF, indem der Anbieter des ETFs mit einem Partner einen Vertrag abschließt. Dieser wird damit beauftragt die Wertentwicklung für den gewählten Index zu liefern. Hierauf basierende ETFs können also Wertpapiere enthalten die im abzubildenden Index enthalten sind, aber es können auch indexfremde Wertpapiere gekauft werden. Als Lohn erhält der Vertragspartner die Erträge aus dem investierten Geld der Anleger. Diese Tauschvereinbarung nennt man „Total Return Swap“. Der Partner oder auch Swap-Kontrahent ist meist die Investmentbank des ETF-Anbieters (z. B. Deutsche Bank bei Xtrackers ETFs). Die synthetische Replikation unterteilt sich wiederum in :
Unfunded Swap-ETFs, Funded Swap-ETFs und Fully-Funded Swap-ETFs.

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ETF erklärt – Teil 1

Was ist ein ETF?

Ein ETF oder auch Exchange Traded Fund ist ein Investmentfonds, der die Wertentwicklung eines Aktienindex abbildet. 🚀 *Es heißt immer Fonds, da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. 🤭

Beliebt wurden ETFs vor allem wegen der, im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds, niedriger anfallenden Gebühren.

Es gibt unzählige verschiedene ETFs, die einfach gesagt immer eine Zusammenfassung verschiedener Aktien zu einer Gruppe darstellen.

So kann man z.B. in ETFs investieren, die nur die Automobilbranche abbilden, oder ausschließlich in Hard- und Softwareunternehmen. 💻📱🚗 Der wohl bekannteste und auch von „Einsteigern“ gerne gewählte ETF ist ein ETF auf den MSCI World. Dieser kann bei vielen Anbietern im Sparplan, häufig auch ohne Gebühren bespart werden.

Kosten von MSCI World-ETFs: Die Gesamtkostenquote (TER) eines MSCI World-ETFs liegt zwischen 0,12% p.a. und 0,50% p.a.. Damit sind sie deutlich günstiger als aktiv verwaltete Fonds.

Ich selbst bin ebenfalls in verschiedenen ETFs investiert, die ich auch teilweise noch monatlich bespare, mein Hauptaugenmerk liegt aber seit einiger Zeit eher auf Einzelaktien.

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