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Neues Jahr, neue Depotstruktur

Lisa Osada
von Lisa Osada

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch ich kann mich den guten Vorsätzen für 2024 nicht ganz entziehen. Neues Jahr, neue Depotstruktur? Für 2024 möchte ich mehr Ordnung und System in meine Depots bringen. Das funktioniert für mich am besten mit einem klaren Regelwerk. Vermutlich werde ich auch weiterhin durch den Blog und das Erstellen von Anleitungen nahezu überall ein Depot haben, für meine persönliche Übersicht möchte ich mich hier aber neu sortieren.

Mein Plan

Insgesamt werde ich wohl 4 Depots benötigen, um alle Eventualitäten und Sonderfälle für mich abzudecken. Darunter die Vorabbefreiung für die französische Quellensteuer, die Möglichkeit kostenfrei Einladungen zu Hauptversammlungen (Deutscher Unternehmen) zu erhalten, sowie den Eintrag in das Schweizer Aktienregister für den Erhalt von Sachdividenden aus der Schweiz. Dazu habe ich folgende Überlegungen angestellt:

  1. ING Direkt-Depot* (ING Direktbank): Hier laufen meine monatlichen ETF-Sparpläne (gebührenfrei) und zusätzlich werde ich alle ETFs von anderen Brokern hierher übertragen. Bei der ING liegt zukünftig also mein reines ETF-Depot.
  2. Scalable Capital Free Broker* (Baader Bank): Hier laufen meine monatlichen Aktien-Sparpläne (gebührenfrei). Auch ein Großteil meiner Dividenden-Aktien befinden sich hier, sodass Ausschüttungen schnell wieder in neue Sparpläne investiert werden.
  3. DKB Depot* (Deutsche Kreditbank): Schweiz, Japan und Frankreich. Einerseits möchte ich hier meine Calida Aktien (Pyjama Sachdividende) hin übertragen, denn der Eintrag in das Schweizer Aktienregister kostet hier keine Gebühren. Außerdem nutze ich hier die Möglichkeit der Vorabbefreiung auf die französische Quellensteuer. Auch für Titel, die ich direkt an ausländischen Börsen (z.B. an der Börse Tokio, direkt in Yen) kaufen möchte, werde ich zukünftig die das DKB Depot nutzen.
  4. Maxblue* (Deutsche Bank): Neu hinzu kommt ein Depot bei Maxblue. Hier werde ich all meine Deutschen Aktien hin übertragen um zukünftig die Möglichkeit zu haben, kostenfreie Eintrittskarten für den Besuch von Hauptversammlungen zu erhalten. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit, Währungskonten zu führen. Das möchte ich mir ebenfalls näher anschauen. (Statt des Depots bei Maxblue könnte ich die Möglichkeit der HV-Einladungen auch bei der ING oder DKB nutzen; ich möchte aber dennoch auch hier bei der Deutschen Bank ein Depot eröffnen.)
Währungskonten, maxblue*

Zugegeben, 4 Depots sind für die Meisten wahrscheinlich immer noch viel. Dennoch denke ich, dass ich damit alle Bereiche und Möglichkeiten, die mir persönlich wichtig sind, abdecken kann und eine für mich günstige Gebührenstruktur erreiche. Da ich ohnehin 90% meiner Käufe per Sparplan tätige, sind die regulären Ordergebühren für mich hier weniger relevant. Sollte ich dennoch einmal mehrere einzelne Käufe planen, kann ich diese bei Bedarf weiterhin über einen Neobroker abwickeln und anschließend einen Depotübertrag vornehmen.

Diversifizierung auf unterschiedliche Banken

Einen weiteren Vorteil der oben genannten Aufteilung sehe ich darin, bei unterschiedlichen Banken meine Depots zu führen. Mit dem ING Direkt-Depot (ING Direktbank), dem Scalable Capital Free Broker (Baader Bank), dem DKB Depot (Deutsche Kreditbank) und Maxblue (Deutsche Bank) ist hier eine gute Aufteilung vorhanden.

Ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu und mich würde interessieren, wie viele Depots ihr selbst jeweils habt und mit welcher Begründung.

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31 Gedanken zu „Neues Jahr, neue Depotstruktur“

  1. Weniger ist oftmals mehr. Deine Aufteilung macht durchaus Sinn. Ich bin jetzt auch bei 3 Depots angelangt. ING für die ETF Sparpläne, Consors für die Aktien Sparpläne und die Postbank für meine Anleihen Fonds. Bei der Postbank kann man diverse Fonds kostenfrei über die Fondsgesellschaft kaufen und verkaufen, das bietet die ING und Consors so nicht an. Ich habe meine Konten und Depots lieber bei Vollbanken, gerade wenn es sich um größere Bestände und langfristige Anlagen handelt.

    Schöne Feiertage

    thomas

    Antworten
  2. Vielen Dank für den Einblick in deine Depotstruktur. Ich habe mir die Frage gestellt, warum du nicht die ETF Sparpläne gemeinsam mit den Aktiensparplänen bei scalable handelst und dir dadurch ein Depot „sparen“ (auch wenn es nichts kostet) möchtest. Wie Thomas schon geschrieben hat Weniger ist oftmals mehr. Ich selber habe eine ähnliche Struktur, jedoch nur bei scalable und DKB.

    Viele Grüße
    Oliver

    Antworten
    • Hallo Oliver, vielen Dank!

      Stimmt, das würde es noch etwas einfacher machen, aber beim ING Depot schätze ich die Funktion der automatischen Wiederanlage von Ausschüttungen aus Fonds sehr. Hier habe ich einen größeren Teil in den Vanguard FTSE All World High Dividend ETF investiert und da die quartalsweise Ausschüttung über 75 Euro liegt, werden davon immer automatisch neue Anteile gekauft, ohne dass ich aktiv werden muss. Und ein weiteres Argument für mich: Ich benutze auch das ING Girokonto, also hätte ich dort sowieso einen Account.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
  3. Ahoi Lisa,
    Ich koordiniere aktuell mit zwei Depots. Consors und Scalable.
    Mit beiden bin ich in der Abwicklung zufrieden. Bei Scalable komme ich mir bisweilen bei den Dividenden beklaut vor….weil die einfach nicht gutgeschrieben werden. Habe da mehrere Fälle. Mit Anschreiben des Support bekam ich die zwar nachgebucht…aber die Lösung kann es nicht sein. Habt ihr da ähnliche Erfahrungen,,??

    Antworten
  4. Moin,
    Selbst habe ich auch diverse Depots, nutze hauptsächlich Degiro, comdirect, scalable free, ing, consors und dkb.

    Bei degiro liegen hauptsächlich die ausländische nicht euro Werte, da kann ich international günstig an der Heimatbörse Handel, fremdwährungskonto sind auch möglich.
    Dkb für französische und Kanarische Aktien wegen der vorabbefreiung. Hier könnte ich mir zukünftig auch ein übertrag zu maxblue vorstellen, weil ab 2024 die Gebührem für die Befreiung ähnlich sein werden, dkb hebt die von 10 auf 30€ an
    Ing für die etf Sparpläne
    Scalable als free, käufe von deutschen Werten.
    Comdirect für deutsche Werte, auch wegen HV – falls ich da mal Bock drauf habe.
    Consors hatte ich eröffnet wegen IPO, allerdings habe ich mich bisher bei keinem beteiligt. Hier liegt nur eine danaher Aktie.
    Bei TR habe ich noch eine Handvoll Bruchstücke.
    Dann noch paar weitere Broker die ich nicht nutze.
    Eine Konsolidierung bzw Überarbeitung kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Zu viel verstreut erzeugt sehr viel Arbeit.
    Depots außerhalb von Deutschland bzw Europa gehören für mich zu einer guten Struktur mit dazu.
    Demnächst werde ich mir einmal lynx anschauen, als zukünftige Alternative zu degiro.

    Antworten
  5. Hallo Lisa,

    erstmal Glückwunsch für dein Buch 🙂
    Ich habe es in 3-4 Tagen gelesen und finde es super. 👍
    Eine Frage hätte ich noch, gibt es ein Grund warum du kein Depot bei Trade Republic hast?
    Persönlich habe eine ich nur ein Depot (Aktien, ETFs & Notgroschen), ist das okay oder empfiehlst du immer mind. 2 Depots?

    Vielen Dank und mache weiter so.
    Lg

    Salvatore

    Antworten
    • Hey Salvatore, ich finde TR auch klasse, nutze das Angebot aktuell aber nur wegen der 4% Zinsen p.a. – ich habe mich unter den Neobrokern für Scalable entschieden, weil mir die Optik im Web besser gefällt und ich alles rund um die Finanzen einfach lieber „am Bildschirm“ mache, nicht am Smartphone. Da sagt mir SC einfach mehr zu, auch was Sparpläne einrichten geht usw.

      Viele Grüße

      Antworten
  6. Hallo Lisa,

    vielen Dank für den Einblick. Ich halte es auch für sinnvoll mit mehreren Depots zu arbeiten, wenn man mehrere verschiedene Titel hat und den Freibetrag eh ausschöpft.

    DKB – Super für Französische Aktien
    Maxblue – hier ist die Vorabbefreiuung von kanadischen Aktien kostenfrei 😉
    Consors – habe ich für meine Schwedischen Aktien, weil Consors die automatisch vorab befreit

    Antworten
  7. Hey Lisa,

    Die DKB bietet meines Wissens auch kostenlose Einladungen zu deutschen Hauptversammlungen an.

    Bin mal gespannt, ob da der Eintrag ins Schweizer Aktien register wirklich kostenfrei ist, ich habe tatsächlich gestern dies für meine neuen Calida Aktien beantragt.

    Ich werde berichten. 🙂

    Viele liebe Grüße
    Stefan

    Antworten
  8. Habe zwei Depots. Angefangen habe ich 2016 auf Empfehlung eines Kollegen mit einem Depot bei der Deutschen Bank (Max Blue). Habe schnell festgestellt, dass mir dort die Gebühren zu hoch waren und bin per Depotübertrag zur Onvistabank gewechselt. Dort ist bis heute mein „Hauptdepot“. Ende 2021 habe ich ein zweites Depot beim Neobroker (Zero) eröffnet. Das benutze ich ausschließlich dazu, eingegangene Dividenden in weitere Dividendenaktien zu investieren und mir so den Zinseszinseffekt sichtbar zu machen. Sobald mehr als 500 Euro zur Verfügung stehen, werden die dort gebührenfrei investiert. Investiere hier aktuell in zwölf unterschiedliche Unternehmen, die im Hauptdepot nicht vertreten sind.

    Antworten
  9. Ich nutze:
    DKB(Altbestände, Französische und Schweizer Aktien)
    Targobank(pro Order 4,90 Euro außerbörslich, Schweizer Aktien kaufen)
    Trade Republic (Aktiensparpläne und ETF‘s sowie Zockerei)

    Antworten
      • Ist auf jeden Fall ein ziemlich starkes Angebot, so können Tradegate, Lang und Schwarz, Baader Bank und So.Générale für pauschal 4,90 Euro genutzt werden. Es ist kein Girokonto notwendig, sondern die Targobank erstellt automatisch ein Verrechnungskonto. Des Weiteren wäre die Teilnahme an HV kostenlos, bei Schweizer Aktien kostet die Eintragung ins Aktienregister etwas, aber der Tax Voucher lediglich 10 Euro.

        Antworten
  10. Hallo,
    mich würde auch interessieren, warum TR als so omnipräsentes Depot nicht vertreten ist.
    Hat es einen bestimmen Grund (der bei TR liegt), oder hat es sich einfach so ergeben?
    Grüße, Andreas

    Antworten
  11. Hi Lisa,

    in deinem Artikel hast du geschrieben, dass man Einzelkäufe über einen günstigen Neobroker abwickeln kann und dann mit einem Depotübertrag zum Beispiel zur ING übertragen kann. Wäre es bei der ING auch anstelle eines Einzelkaufs mit teureren Gebühren auch möglich, einen Sparplan für einen Monat aufzusetzen und diesen nach einer Ausführung wieder entfernen? So würde man von dem kostenlosen Sparplan profitieren und man muss keinen Übertrag machen.

    Grüße, Jannik

    Antworten
  12. Hallo Lisa
    danke für deine Beträge. Es erschließt sich mir nicht die Sinnhaftigkeit, warum du wegen der Calida Aktien und dem Eintrag in das Schweizer Aktienregister die DKB Bank wählst. Du musst doch für ein Depotkonto gleichzeitig ein Konto eröffnen. Eröffnest du ein Konto hast du monatliche Gebühren von 4,50 Euro und musst monatlich mindestens 700,- Euro auf das Konto der DKB überweisen. Was für ein Umstand. Dann doch lieber Einmalig bei Comdirekt 15,- Euro bezahlen. Oder liegt da ein Denkfehler vor?

    Antworten
    • Hey Claudia, ich möchte zukünftig mein comdirect Depot schließen, daher für mich der Wechsel. Bei DKB habe ich tatsächlich einen Dauerauftrag, der monatlich 700 Euro auf das Girokonto überweist und wieder zurück, sodass es kostenfrei ist.

      Viele Grüße

      Antworten
      • Hallo Lisa,

        vielen Dank für deine Arbeit und für deine Transparenz. Und herzlichen Glückwunsch zum Bucherfolg!

        Ich habe tatsächlich den gleichen Gedankengang für die Vorabbefreiung bei der DKB.
        Derzeit habe ich LVMH und Alimentation Couche-Tard im Depot, und bin somit in beiden Fällen von der komplizierten Quellensteuerproblematik betroffen (FR/CA: liegen derzeit bei Scalable).
        Hast du bisher erwähnenswerte (ggfs. überraschende) Erfahrungen gemacht mit dem Depot bei der DKB? Sind die Einbuchungen der Dividenden kostenlos?

        Zum Dauerauftrag:
        D.h. du überweist die 700,00€ vom z.B. Girokonto und dann per Dauerauftrag vom „Verrechnungskonto DKB“ zurück, und das reicht somit aus?

        Ich hoffe, dass es ab 2027 (gem. Verlautbarung EU) durch die angekündigte Verbesserung/Neuerung zur Quellensteuerthematik innerhalb der EU einfach für zumindest französische Aktien wird 😉. Jedoch löst das nicht mein kanadisches Problem^^.

        @Claudia Müller:
        Hast du die Möglichkeit bei der comdirect eine Vorabbefreiung durchzuführen? Mir hatte der Kundenservice nur Auskunft zur Rückerstattung/Rückforderung gegeben.

        Vielen Dank nochmal für deine Beiträge/ deinen Blog!

        Grüße Jan

        Antworten
  13. Die Kommentare sind sehr innvativ. Habe bisher nur einen Anbieter Comdiect. Wie kompliziert ist es,um eine neue Verbindung saufzubauen.Wo habt ihr die ganzen Infos her?
    Michael

    Antworten
  14. Kann man die Calida Aktien, nachdem sie ins Schweizer Aktienregister eingetragen sind, einfach so übertragen?
    Oder muss man die erst wieder „austragen“ lassen?

    Antworten
    • Der Übertragen von comdirect zur DKB ging ohne Probleme, dabei sind „Spesen der Lagerstelle“ in Höhe von 16,66 CHF angefallen. Im Anschluss muss man dann beim „neuen“ Broker“ wieder einen Eintrag ins Aktienregister vornehmen. (Je nach Broker dann mit oder ohne Gebühr.)

      Antworten
      • Könntest du ein paar Details teilen, wie genau du Calida von der comdirect zur DKB übertragen hast (Formular oder online Depotübertrag)? Musstest du diese zunächst bei der comdirect wieder aus dem Aktienregister austragen oder konntest du diese direkt übertragen? Wurden diese zur DKB wirklich mit Lagerland Schweiz eingeliefert. Ich habe in der Vergangenheit mal eine Aktie mit Lagerstelle in der Schweiz zur ING übertragen, da ist die dann mit Lagerstelle in Deutschland angekommen (auch wenn das sclhussendlich tatsächlich zu meinem Vorteil war, aber bei Calida wäre das ein Nachteil). Wenn die Aktien bei der DKB mit Lagerstelle Deutschland ankommen, müsste man sie aber ja wieder umlagern, was entsprechend hohe Gebühren verursacht. Kann man sicherstellen, dass die Aktien in der Schweiz verbleiben? Die fremden Spesen wurden von der comdirect oder DKB berechnet?

        Bei der DKB war das Eintragen ins Aktienregister dann bis auf Übertragunsgebühren kostenfrei, korrekt? Verstehe ich das richtig, dass du einen neuen Antrag stellen musstest. Die Eintragung an sich also nicht mit übertragen wurde?

        Ich überlege auch mein comdirect Depot zu schließen und könnte meine Calida zur DKB übertragen, wo ich eh bereits ein Konto besitze. Daher wäre ich dir für weitere Details sehr dankbar. Allerdings werde ich mit Sicherheit die diesjährige Generalversammlung abwarten, nicht dass ich durch den Übertrag einen Schlafanzug verpasse 😉

        Vielen Dank im Voraus für weitere Details! 🙂
        LG Stefan

        Antworten
        • Hey Stefan, gerne! Hier im Artikel habe ich das ausführlich beschrieben. Angefallen sind für mich beim Übertrag von comdirect zu DKB 17,66 € (Spesen der Lagerstelle CHF 16,66 umgerechnet zum Devisenkurs von 0,943000 (incl. 19% MWSt CHF 2,66) insgesamt EUR 17,66.) – eine vorherige Austragung o.ä. musste ich nicht vornehmen; ich habe einen normalen Depotübertrag gemacht und anschließend bei der DKB um Eintragung in das Schweizer Aktienregister gebeten. (Da ist der Eintrag aktuell kostenfrei.)

          Viele Grüße

          Antworten
  15. Hallo Lisa,

    es gibt bei Comdirect nun auch die Möglichkeit sich Quellensteuer erstatten zu lassen.

    https://kunde.comdirect.de/faq/dba-vollmacht

    Erklärung Comdirect:

    Eine Erstattung ausländischer Quellensteuer ist in einigen Fällen möglich. Voraussetzung dafür ist, dass ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und dem quellensteuererhebenden Land besteht. Wir weisen den Anteil rückerstattungsfähiger Quellensteuer auf Ihrer Wertpapierabrechnung aus.

    Bei Vorliegen einer entsprechenden Vollmacht bieten wir Ihnen einen besonderen Service und übernehmen für Sie das Erstattungsverfahren, sofern dies wirtschaftlich sinnvoll ist. Um den Antrag auf Rückerstattung zu stellen, senden wir Ihnen zukünftig jährlich den Antrag auf die Ansässigkeitsbescheinigung. Diesen senden Sie bitte unterschrieben zurück, alles Weitere veranlassen wir für Sie.

    Antworten

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