ETF erklärt – Teil 3

Heute kommt der 3. Teil zum Thema ETFs. ✌🏻😁

Auf Wunsch von euch noch eine genauere Erklärung zu den Unterschieden der synthetischen Replikation.

Vorteile der Methode sind eine effizientere Abbildung des Index, zusätzlich kann diese Methode sogar genauer sein als das physische Sampling. Swap ETFs bieten eine gute Möglichkeit in neue Märkte und Anlageklassen sind mit geringerer Liquidität zu investieren. Darüber hinaus entsteht ein geringerer oder gar kein Tracking-Error (Abweichung der Wertentwicklung des Index zum ETF durch bspw. anfallende Transaktionskosten und Steuern). Die Nachteile liegen vor allem darin, dass die Nachbildung des ETF für den Anleger meist nicht nachvollziehbar sind. Außerdem besteht ein Kontrahentenrisiko, denn der Swap-Partner könnte theoretisch insolvent werden.

Bei dem Unfunded Swap ETF sind keine Sicherheitsleistungen des Partners hinterlegt – allerdings gibt es eine Regelung die das nur für maximal 10% des ETFs erlaubt. So kann der Verlust 10% nicht übersteigen.

Bei Funded Swap ETFs ist eine Sicherheitsleistung hinterlegt und bei den Fully-Funded Swap ETFs gibt es sogar eine Übersicherung – der ETF hat dort eine Sicherheitsleistung die 100-130% beträgt. Hier spricht man dann von der Übersicherung.

Sicherheitsleistungen können z.B. in deutschen Staatsanleihen liegen.

Habt ihr noch weitere Fragen zu dem Thema? 👀

Zu diesem Thema kann ich euch dieses Buch empfehlen:*

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen*

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