Gastbeitrag von Aktiengram: Synthetische Replikation bei ETFs erklärt

Was ist eigentlich die Synthetische Replikation von ETFs? In meinem Finanz-Basic #8 habe ich erstmal davon abgeraten, weil diese Nachbildungsart für Anfänger schwierig zu verstehen ist. Lisa von Aktiengram erklärt in diesem Gastbeitrag leicht verständlich die Vor- und Nachteile von synthetischen ETFs.

Wie funktionieren synthetische ETFs?

Wie läuft also die Abbildung eines Indexes durch einen synthetisch replizierenden ETF ab? Das
grobe Konzept lässt sich besser verstehen, wenn man den Begriff „synthetisch“ durch „indirekt“
ersetzt. Der ETF bildet den ausgewählten Index also nicht zwingend direkt durch den Kauf der im Index enthaltenen Aktien nach, sondern kann dies auch über andere Anlageklassen oder
indexfremde Aktien tun. (…)

Zum vollständigen Artikel auf dem 5 Minuten Geld Blog geht es hier.

ETF erklärt – Teil 3

Heute kommt der 3. Teil zum Thema ETFs. ✌🏻😁

Auf Wunsch von euch noch eine genauere Erklärung zu den Unterschieden der synthetischen Replikation.

Vorteile der Methode sind eine effizientere Abbildung des Index, zusätzlich kann diese Methode sogar genauer sein als das physische Sampling. Swap ETFs bieten eine gute Möglichkeit in neue Märkte und Anlageklassen sind mit geringerer Liquidität zu investieren. Darüber hinaus entsteht ein geringerer oder gar kein Tracking-Error (Abweichung der Wertentwicklung des Index zum ETF durch bspw. anfallende Transaktionskosten und Steuern). Die Nachteile liegen vor allem darin, dass die Nachbildung des ETF für den Anleger meist nicht nachvollziehbar sind. Außerdem besteht ein Kontrahentenrisiko, denn der Swap-Partner könnte theoretisch insolvent werden.

Bei dem Unfunded Swap ETF sind keine Sicherheitsleistungen des Partners hinterlegt – allerdings gibt es eine Regelung die das nur für maximal 10% des ETFs erlaubt. So kann der Verlust 10% nicht übersteigen.

Bei Funded Swap ETFs ist eine Sicherheitsleistung hinterlegt und bei den Fully-Funded Swap ETFs gibt es sogar eine Übersicherung – der ETF hat dort eine Sicherheitsleistung die 100-130% beträgt. Hier spricht man dann von der Übersicherung.

Sicherheitsleistungen können z.B. in deutschen Staatsanleihen liegen.

Habt ihr noch weitere Fragen zu dem Thema? 👀

Zu diesem Thema kann ich euch dieses Buch empfehlen:*

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen*

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