P2P-Kredite tauchen in fast jeder Diskussion über Alternativen zu Aktien und ETFs auf. Auf dieser Seite erkläre ich, was dahintersteckt, welche Risiken dazugehören und welche beiden Plattformen ich selbst schon genutzt habe.
Was sind P2P-Kredite?
P2P steht für Peer-to-Peer, also die Kreditvergabe von Privatperson zu Privatperson. Plattformen vermitteln diesen Prozess: Auf der einen Seite stehen Anleger, die ihr Geld in viele kleine Kreditanteile stecken, auf der anderen Kreditnehmer, die außerhalb einer klassischen Bank ein Darlehen suchen, zum Beispiel weil die Bonität für einen Bankkredit nicht reicht. Genau das ist der Punkt, den man verstanden haben sollte: Die höheren Zinsen sind kein Geschenk, sie sind die Bezahlung für ein höheres Ausfallrisiko.
Wie läuft eine Anlage ab?
Du zahlst Geld auf dein Konto bei der Plattform ein und verteilst es entweder selbst auf einzelne Kredite oder überlässt das einem Automatismus. Zurück kommen Zins und Tilgung, meist monatlich. Beworben werden oft Renditen zwischen 6 und 12 Prozent pro Jahr. Manche Anbieter werben mit einer Rückkaufgarantie, die greift aber nur, solange der jeweilige Kreditvermittler zahlungsfähig ist.
Die Risiken, die man kennen sollte
Es gibt keine Einlagensicherung. Fällt ein Kreditnehmer aus, ist das Geld weg. Geht die Plattform selbst pleite, kann es schwierig werden, überhaupt an das investierte Kapital zu kommen. Dazu kommt, dass du oft nicht kurzfristig aussteigen kannst. Wer sich damit beschäftigen möchte, sollte deshalb nur einen kleinen Teil des Vermögens einsetzen, breit streuen und mit Totalverlusten rechnen.
Plattformen, die ich kenne
Bondora und Mintos sind zwei der bekanntesten Anbieter in Europa, und beide habe ich in der Vergangenheit selbst genutzt. Aktuell habe ich dort kein nennenswertes Investment mehr, einen echten Erfahrungsbericht gibt es also bewusst nicht. Falls sich das wieder ändert, schreibe ich darüber im Blog.
Mein Fazit
P2P-Kredite sind für mich höchstens eine kleine Beimischung und kein Ersatz für ein breit gestreutes Depot. Mein Schwerpunkt liegt weiterhin bei Aktien und ETFs. Wer P2P trotzdem ausprobieren will, sollte es als das behandeln, was es ist: eine riskante Geldanlage mit der realistischen Möglichkeit, das eingesetzte Kapital zu verlieren.
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📀 Disclaimer: Das Investieren in P2P-Plattformen ist mit Risiken verbunden. Ihr handelt immer auf eure eigene Verantwortung! Bitte betreibt dabei immer eure eigene Recherche. Das gilt sowohl für Gebühren, Kennzahlen als auch für die Qualität der Anbieter. Die genannten Informationen oder Kennzahlen wurden nach bestem Wissen und Gewissen notiert. Dabei besteht keine Garantie auf Richtigkeit oder Aktualität der Daten. Die genannten Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von P2P-Krediten oder sonstigen Finanzprodukten dar. Es handelt sich zu keinem Zeitpunkt um eine Anlageberatung, Empfehlung, Steuerberatung oder sonstige fachliche Beratung.
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Die Seite erschien erstmalig im Dezember 2022 und wurde zuletzt im September 2026 aktualisiert.
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