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Vielleicht ist es euch in eurer Banking-App schon aufgefallen, oder ihr habt die entsprechenden Schlagzeilen gelesen. „Giropay ist Geschichte, Wero ist da.“ Zugegeben: Mit dem Vorgänger Giropay habe ich mich nie wirklich näher beschäftigt. Für mich war das immer nur dieser Button, den ich ignoriert habe, oder das System, das irgendwie nie so einfach funktionierte wie die Konkurrenz. 😅

Mit Wero (Teil der European Payments Initiative, kurz EPI) starten die europäischen Banken einen neuen Versuch, ein eigenes, unabhängiges Zahlungssystem zu etablieren. Das Ziel ist ambitioniert: Die Abhängigkeit von US-Riesen wie PayPal, Visa und Mastercard soll verringert werden. Aber braucht es wirklich noch eine weitere Bezahlmethode? Und kann das gegen die etablierte Konkurrenz überhaupt funktionieren?

Was ist Wero nun eigentlich?

Ganz simpel gesagt ist Wero ein Echtzeit-Bezahlsystem. Im Gegensatz zu einer klassischen Überweisung, oder zu PayPal, wo das Geld oft erst auf einem Zwischenkonto landet, fließt das Geld bei Wero in wenigen Sekunden direkt von Girokonto zu Girokonto. Ein Vorteil für die Nutzer: Sie müssen keine 22-stellige IBAN mehr eintippen. Stattdessen sendet man Geld einfach an eine Handynummer oder E-Mail-Adresse.

Wer macht mit?

Das System wird von einigen Anbietern bereits verwendet, darunter:

  • Sparkassen
  • Volks- und Raiffeisenbanken
  • Deutsche Bank
  • ING Deutschland
  • Postbank

Einige Banken und Neobroker fehlen allerdings noch, was die Reichweite aktuell noch ziemlich einschränkt.

Meine Erfahrungen mit Wero & ING

Ich habe Wero selbst mittlerweile freigeschaltet und über mein ING Girokonto* verwendet. Die Einrichtung ist simpel: In der ING-App konnte ich die Funktion aktivieren und hier meine Handynummer verknüpfen. Das Versenden von Geld funktioniert tatsächlich schnell und erinnert in der Handhabung stark an „PayPal für Freunde“.

Grundsätzlich finde ich den Ansatz sehr interessant. Die Idee, ein europäisches Gegengewicht zu haben. Dass das Geld direkt auf dem Konto landet und nicht erst „abgebucht“ werden muss, ist ebenfalls charmant.

Aber: Ich bin wirklich gespannt, wie, oder viel mehr ob sich Wero langfristig als echte Alternative zu PayPal durchsetzen wird.

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Wero & ING Girokonto – So geht’s

In der ING-App habe ich folgende Info zu Wero erhalten.

Anschließend muss man einmalig den Nutzungsbedingungen zustimmen und es geht weiter.

Im nächsten Schritt kann dann das Referenzkonto für die Zahlung gewählt werden und es folgt die Angabe der eigenen Handynummer, für die Wero aktiv werden soll. Nach einer SMS-Bestätigung ist dann alles eingereichtet.

Nun folgt der letzte Schritt: Der Zugriff auf die Kontakte deines Smartphones muss freigegeben werden. Anschließend siehst du, welche deiner Kontakte ebenfalls bereits Wero verwenden.

Stand heute nutzen immerhin knapp 20 meiner Kontakte bereits Wero. Das ist auf jeden Fall ausbaufähig. 😃 Ich bin gespannt, ob sich diese Zahl noch verändern wird.

Die größte Hürde: Das „Henne-Ei-Problem“

Wero hat ein Problem, das fast jeder neue Dienst hat, der veruscht in einem bereits bestehenden System Fuß zu fassen:

  1. Händler bieten es erst an, wenn viele Kunden es nutzen.
  2. Kunden nutzen es erst, wenn sie überall damit bezahlen können (online und offline).

PayPal ist mittlerweile bei vielen Menschen tief im Alltag verankert, sodass ein Wechsel für viele kaum einen spürbaren Vorteil bringt. „Never change a running system“ ist hier ein starker Gegner für Wero.

Zudem fehlt (aktuell) noch ein klassischer Käuferschutz, wie ihn PayPal bietet. Wero basiert technisch auf einer Echtzeitüberweisung, ist das Geld weg, ist es weg. Für Zahlungen unter Freunden ist das okay, für den Online-Handel vielleicht nicht optimal.

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Fazit

Wero ist für das schnelle „Geld an Freunde senden“ (sofern diese bei einer teilnehmenden Bank sind) eine tolle Sache.

Ob es aber den großen Durchbruch schafft, bleibt abzuwarten. Es kommt reichlich spät auf einen Markt, der eigentlich schon verteilt ist. Ich werde es weiterhin beobachten und hin und wieder nutzen, ob es meine Standard-Bezahlmethode wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Habt ihr Wero schon in eurer Banking-App entdeckt oder sogar genutzt? Schreibt mir gerne eure Erfahrungen in die Kommentare!

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