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Vor wenigen Tagen kam es bei Besitzern des SPDR MSCI ACWI IMI ETF (ISIN: IE00B3YLTY66) zu einigen Unklarheiten. Grund dafür war ein Split des ETFs. Ähnlich wie bei einzelnen Aktien wurde hier die Anzahl der ETF-Anteile aufgeteilt. Dadurch verringert sich der Kurs pro Anteil, was bei einigen Anlegern zu Verunsicherung führte.

Was ist ein ETF-Split?

Ein ETF-Split ist ein rein technischer Vorgang. Der ETF-Anbieter ändert das Verhältnis der Anteile. Im Fall des SPDR-ETFs ist das ein Split im Verhältnis 1:25.

  • Die Berechnung dahinter: Bei einem Split von 1:25 erhältst du pro Anteil, den du zum Stichtag (hier der 20.02.2026) besitzt, 24 zusätzliche Anteile dazu. Du hast dann also insgesamt 25 Anteile.
  • Dein investierter Gesamtbetrag bleibt exakt gleich! Stell dir vor, du wechselst einen 50-Euro-Schein in 50 Ein-Euro-Münzen. Es sind viel mehr Stücke, aber der Wert bleibt absolut identisch. Das Ganze ist außerdem auch steuerneutral.

Warum zeigt der Broker einen Kursverlust an?

Damit der Kurs im Chart nach dem Split Sinn ergibt, wird der Anteilspreis am Stichtag direkt durch 25 geteilt. Hier kann es passieren, dass die alte, niedrige Stückzahl noch ein paar Tage im Depot steht, diese wird aber schon mit dem neuen, durch 25 geteilten Kurs bewertet. Die Software des Brokers rechnet stur nach und zeigt fälschlicherweise einen dramatischen Crash an. Es handelt sich jedoch lediglich um ein Anzeigeproblem und es ist kein realer Wertverlust.

Warum machen ETF-Anbieter das überhaupt?

Ein ETF-Anteil kann über die Jahre durch Kursgewinne sehr „teuer“ werden. Ein Split bewirkt dabei:

  • Der ETF wirkt „optisch“ günstiger: Ein ETF-Anteil für z. B. 10 € fühlt sich für viele Anleger psychologisch zugänglicher an als einer für über 200 €.
  • Praktischer beim Einmalkauf: Wenn du manuell investieren möchtest, geht das mit kleinen Anteilspreisen passgenauer und es bleibt weniger Geld „uninvestiert“ auf dem Verrechnungskonto liegen.
  • Für einen Sparplan nicht relevant: Da dein Sparplan ohnehin meist in Bruchstücken kauft und immer deinen festen Euro-Betrag investiert, ändert sich hier nichts.

Muss man aktiv werden?

Ein ETF-Split läuft vollautomatisch ab. Als Anleger musst du in der Regel nicht aktiv werden, sondern kannst einfach abwarten, bis die Anzeige beim Broker wieder stimmt.

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