Uber | Unternehmensvorstellung

Letztes Jahr in SĂŒdafrika, am vergangenen Wochenende in Paris: Uber!

Das Unternehmen begleitet mich hin und wieder bei verschiedenen Reisen. Heute stelle ich es euch einmal etwas genauer vor.

Der Fahrdienstleister geriet in den letzten Jahren immer wieder in die Kritik. Garrett Camp und Travis Kalanick haben die Firma 2009 ursprĂŒnglich als Limousinenservice in San Francisco gegrĂŒndet. Im Jahr 2013 war bereits ein Umsatz von 213 Millionen $ erreicht.

Kalanick wurde dabei vor allem bekannt als „rĂŒcksichtslos agierender Silicon-Valley-Kapitalist“, der es als Taxi-Killer binnen weniger Jahre zu einem geschĂ€tzten Vermögen von 6,3 Milliarden US-Dollar gebracht hat.

Ein paar  Fakten und Zahlen, die Uber auf seiner Webseite preisgibt:

Monatlich nutzen 91 Millionen Menschen die App – dabei gibt es 3,9 Millionen Fahrer. Im Jahr 2018 wurden 10 Milliarden Fahrten weltweit durchgefĂŒhrt. Der Dienst existiert in 63 LĂ€ndern und ĂŒber 700 StĂ€dten.

„Wir helfen den FahrgĂ€sten nicht nur, vom Abhol- zum Zielort zu gelangen, sondern arbeiten mit Technologien fĂŒr selbstfahrende Wagen und urbanen Lufttransport auch an der Zukunft. Außerdem helfen wir den Menschen, schnell und zuverlĂ€ssig Essen zu bestellen, erleichtern den Zugang zum Gesundheitswesen, schaffen neue Möglichkeiten zur Frachtbuchung und helfen Unternehmen, ihren Mitarbeitern ein nahtloses Reiseerlebnis zu ermöglichen.“ So schreibt Uber selbst im Bereich „Über uns“.

Meine persönliche Meinung zum Unternehmen ist bisher durchweg positiv. NatĂŒrlich gibt es sehr viel Kritik – dennoch finde ich den Dienst wirklich klasse. Gerade zuletzt in Paris habe ich dabei auch einige Uber-FahrrĂ€der und entsprechende Uber Eats Fahrrad-Kuriere entdecken können.

Noch besitze ich selbst keine Aktien, ĂŒberlege aber aktuell wieder, hier einzusteigen.

Wie seht ihr das?

Keine Anlageberatung – keine Anlageempfehlung

Zukunftstrend | Online-Lieferdienste

Heute stelle ich euch 4 Aktien aus dem aktuellen Trend der Online-Lieferdienste vor. 👑

Just Eat Takeaway.com ist eines der grĂ¶ĂŸten Unternehmen in diesem Megatrend. Es entstand aus einer Fusion des hollĂ€ndischen Lieferdienstes takeaway.com mit dem britischen Konkurrenten Just Eat. Mit der kĂŒrzlichen Übernahme des amerikanischen Konkurrenten GrubHub sichert sich das Unternehmen den Status als grĂ¶ĂŸten Lieferdienst außerhalb Chinas.

Delivery Hero mit Sitz in Berlin betreibt weltweit Online-Plattformen zur Essenbestellung. Das TĂ€tigkeitsfeld erstreckt sich so ĂŒber Europa, SĂŒdamerika, Afrika und Asien. Im ersten Quartal 2020 konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 92% steigern und ist aktuell einer der DAX-AnwĂ€rter.

Nachtrag: Das DeutschlandgeschÀft von Delivery Hero wurde komplett an Just Eat verkauft (Lieferheld). Im Gegenzug hÀlt Delivery Hero 10% an Just Eat.

Neben den diversen Fahrdienstleistungen, fĂŒr die Uber hauptsĂ€chlich bekannt ist betreibt es ebenfalls den Essenslieferdienst Uber EATS. Ähnlich wie Delivery Hero konnte die Sparte Uber Eats seinen Umsatz im ersten Quartal um ĂŒber 70% steigern. Nachdem die Übernahme des Konkurrenten GrubHub durch Just Eat Takeaway.com gescheitert ist hat Uber nun ein Auge auf den deutlich kleineren Konkurrenten Postmates geworfen, der vor allem den Marktanteil in der Region Los Angeles stark erhöhen könnte.

Prosus ist eine Beteiligungsgesellschaft, die 2019 vom sĂŒdafrikanischen Medienkonzern Naspers abgespalten wurde, der noch mit 72,5% beteiligt ist. Dadurch hatte Naspers seine Beteiligungen an Internetunternehmen wie Delivery Hero (22% der Anteile) oder auch Tencent (31% der Anteile) ĂŒber Prosus an die Börse gebracht. Diese sind der aktuelle Kurstreiber Nummer eins, gelten sie doch als „Gewinner“ der Corona-Krise.
Der Konzern ist seit September vergangenen Jahres nicht nur in Johannesburg, sondern auch an der Euronext in Amsterdam notiert. Am Aufstieg in den Euro Stoxx 50 ist das Tech-Unternehmen Prosus im Juni knapp gescheitert. Doch im September gibt es eine neue Chance. Von dem Index-Aufstieg dĂŒrfte die Aktie dann weiter profitieren.

Keine Anlageberatung – keine Anlageempfehlung