Hallo Aktiengram!

Mein Name ist Lisa, ich bin 29 Jahre alt und betreibe unter dem Namen Aktiengram diesen Blog und meinen Instagram-Kanal zu den Themen Aktien, Dividenden, Börse und Finanzen.

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Hauptberuflich bin ich in der IT-Branche tätig. Seit meiner Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration vor 10 Jahren beschäftige ich mich mit Aktien und dem Finanzmarkt.

Normalerweise wäre die Überschrift ein “Hallo Welt!” geworden, doch in diesem Fall geht es nicht um Programmierung oder die Welt, sondern um Aktien.

Gut, in gewisser Weise geht es damit doch auch irgendwie um die Welt. Denn was bestimmt sie mehr, als die großen Unternehmen, Aktienkonzerne und deren Geschehnisse.

Beruf

Hauptberuflich bin ich als ITlerin (1./2. Level Support) tätig. Die Börse begleitet mich dabei schon nahezu mein gesamtes Arbeitsleben, denn während meiner Berufsausbildung zur Fachinformatikerin (Fachrichtung Systemintegration) in einem börsennotierten Unternehmen bin ich durch die Mitarbeiteraktien der Firma auf den Aktienmarkt aufmerksam geworden und habe begonnen, mich näher damit zu beschäftigen.

Auf der Suche nach dem richtigen Weg für mich, begann ich mich im Alter von ca. 16 Jahren ursprünglich für den Bereich Mediengestaltung zu interessieren- in dieser Zeit lernte ich auch den Umgang mit Photoshop / Illustrator und habe auch heute noch Spaß daran, Designs zu entwerfen und kreativ zu arbeiten. Das kann ich mit meinem Blog- und Instagram-Kanal nun optimal verbinden.

Abseits von Börse und Finanzen verbringe ich zum Ausgleich der vielen Stunden vor dem Rechner viel Zeit mit Sport, aktuell hauptsächlich Krafttraining, Bouldern und Badminton. Ich fotografiere gerne und liebe es, in der Natur unterwegs zu sein. Außerdem mag ich Videospiele, dabei sind Zelda, Pokémon, Final Fantasy und Assassin’s Creed so ziemlich meine größten Favoriten. (Mit ein Grund, warum das Thema Aktien für mich so interessant ist: Auch meine privaten Interessen, wie z.B. Gaming lassen sich mit entsprechenden Unternehmen verknüpfen. “Investieren in Esports?“)

Seit Anfang des Jahres habe ich ein nebenberufliches Informatik-Studium begonnen – dazu habe ich hier einen ausführlicheren Beitrag geschrieben.

Motivation hinter Aktiengram?

Aussagen wie “An der Börse wird nur gezockt!” oder “Ohne Insiderwissen kann man nur verlieren!” möchte ich widerlegen und aufzeigen, dass es eben auch viele Chancen und Möglichkeiten gibt und die Welt der Börse und Finanzen sehr spannend und vielfältig sein kann.

Wenn man sich mit Aktien beschäftigt, bekommt man fast automatisch eine vollkommen neue, umfangreichere Sicht auf die Welt. Fast überall lassen sich Verbindungen zur Börse und Wirtschaft entdecken, an denen man sich mit seinen Investitionen beteiligen kann.

Ob beim Zähneputzen am Morgen, mit Zahnpasta von Unilever oder dem Spaziergang durch die Stadt, wo sich an jeder Ecke ein börsennotiertes Unternehmen hinter einem Schaufenster verbirgt.

Viele Frauen beschäftigen sich leider überhaupt nicht mit den Themen “Finanzen”, “Geldanlagen”, und “Geldvermehrung” und sehen diese wichtigen Themen auch heute noch oftmals als Männersache an. Um dieses Problem ein Stück weit zu verbessern habe ich mich dazu entschlossen, meinen Weg an der Börse zu dokumentieren und mit Aktiengram darauf aufmerksam zu machen, dass auch Frauen Interesse an der Börse haben und die Aktienkultur in Deutschland fördern können.

Aktien und die Börse sind absolut keine langweiligen Themen und das alles ist auch bei weitem nicht so kompliziert, wie es vielleicht im ersten Moment scheint.

Anfang 2020 habe ich mit Aktiengram gestartet. Eine Thematik, die mich ohnehin schon viele Jahre begleitet und immer wieder aufs Neue fasziniert – ein weiterer Vorteil: Ich kann mich hier (im Gegensatz zum privaten Umfeld) mit Menschen austauschen, die diese Themen ebenfalls brennend interessieren.

Mein ursprünglicher Start an der Börse begann im Jahr 2011. Damals absolvierte ich meine Ausbildung und hatte dort die Möglichkeit Unternehmens-Aktien zu einem vergünstigten Preis zu erwerben. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade 19 Jahre alt.

Der Startschuss war gefallen – seit diesem Tag hatte ich ein Depot* erstellt und war motiviert, mich weiter mit dem Thema Aktien und der Börse zu beschäftigen.

Meine erste “selbst gekaufte” Aktie* war damals übrigens die Commerzbank AG, denn ich war der Meinung, mit einer Bank im Depot kann man wohl sicher nichts falsch machen. 😀 Das war am 13.09.2012, vorher hatte ich neben den Mitarbeiteraktien noch einige Fonds per Sparplan gekauft. Die erste Sparplan-Ausführung dazu fand am 09.12.2011 statt, es gingen 25 € in einen ETHNA-DEFENSIV Fonds.

*(Abgesehen von den Mitarbeiteraktien, aber die zählen hier meiner Meinung nach nicht als “erste Aktie”, weil ich diese hauptsächlich wegen der günstigen Konditionen gekauft habe, nicht unbedingt 100% aus “freier Entscheidung”.)

Wie investiere ich?

Seit ich mein eigenes Geld verdiene habe damit begonnen, regelmäßig über Wertpapier-Sparpläne einen Teil meines Geldes monatlich zu investieren. “Früher” waren das hauptsächlich Fonds-Sparpläne, in den letzten 3-4 Jahren habe ich diese nach und nach verkauft und auf ETF- und Aktien-Sparpläne umgestellt. Das mache ich noch bis heute so – zum Monatsanfang investiere ich automatisch in verschiedene Aktien und ETFs, per Sparplan. Für mich zurückblickend eine sehr gute Entscheidung. Welche Depots und Anbieter ich wozu nutze kannst du hier nachlesen.

Ich habe dabei keine feste “Sparquote”, sondern passe das flexibel an, je nach meiner aktuellen Lebenssituation. Momentan sind meine Sparpläne etwas reduziert, da ich nebenberuflich ein Fernstudium absolviere und monatlich eine Gebühr dafür bezahle.

Ich investiere langfristig und “zocke” oder trade kaum. Einen kleinen Teil meines Geldes verwende ich dazu hin und wieder; die Basis ist für mich aber auf jeden Fall das langfristige Investieren in Aktien und ETFs.

Reiche Eltern?

Hin und wieder lese ich auch Kommentare wie “ach, du hast doch sicher reiche Eltern und alles geerbt” – das trifft bei mir nicht zu. Ich bin mit nur einem Elternteil aufgewachsen und die finanzielle Situation in meiner Kindheit war allenfalls ausreichend.

Erst in meiner Ausbildung kam ich mit den Themen Aktien und Börse in Berührung, Zuhause war das nie ein Thema – eher noch gab es dort die Denkmuster “bloß nichts in die Richtung machen – sonst kommt noch das Finanzamt mit Forderungen an – also besser nichts dergleichen tun!”

Unbewusst übernimmt man solche Gedanken auch immer zu einem kleinen Stück; dennoch bin ich heute froh, es “anders gemacht” zu haben. Ich hatte schon immer den Bedarf nach Sicherheit und habe sehr früh angefangen zu sparen und später dann auch zu investieren.

Lieber zuhören?

Im Dezember war ich im Interview bei Investor-Stories und erzähle hier von meinem Weg an die Börse.

Hier geht es zum Podcast auf Youtube.

Es würde mich freuen, wenn du dich ein wenig umschaust. ❤️

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