Geld verdienen mit Online-Umfragen | Steuern, Zielgruppe, Aufwand

Hallo Leute! 🙂

Nachdem ich heute eine Story zum Thema “Geld verdienen mit Online-Umfragen” erstellt habe, kamen einige Anfragen dazu.

Also dachte ich mir, ich fasse das alles mal in einem Blogbeitrag zusammen.

Ich nutze für bezahlte Online-Umfragen seit April diesen Jahres die Plattform Entscheiderclub.*

Mein Kontostand beträgt aktuell knapp 100€ und ich habe in dieser Zeit pro Monat ca. 5-8 Umfragen erhalten und auch bereits 2 Produkttests. Bei einem Produkttest wird man meist auch “besser bezahlt”, und erhält 5-10€, da man häufig eine Art Tagebuch führt und einen zeitlich höheren Aufwand hat.

Welche Umfragen?

Welche Umfragen du erhälst, hängt ganz klar von der gesuchten Zielgruppe ab. Zu Beginn gibt es eine Art Vorbefragung, in der du persönliche Daten angibst, anhand dessen dann Umfragen für dich ausgesucht werden. So kann es sein, dass eine Werbefirma, die gerade ein neues Beauty Produkt herausbringt, speziell Frauen im Alter von 20-25 für ihre Umfrage möchte – oder ein Hersteller von Herrenkleidung speziell Männer im Alter zwischen 30 und 35 sucht.

Zeitlicher Aufwand?

Bei meinen bisherigen Umfragen lag der Zeitaufwand bei 5-15 Minuten. (Produkttests außen vor, da länger.)

Steuern?

Auch die Frage “Steuern?” kommt bekomme ich dazu häufiger: In diesem Fall ist es so, dass aktuell Einnahmen aus bezahlten Umfragen bis 410 € steuerfrei sind.

Im Einkommenssteuergesetz gilt der Passus, der geringfügige Nebeneinnahmen, die nicht einer übergeordneten und dauerhaften gewerblichen Tätigkeit und Gewinnerzielungsabsicht zugeordnet werden können, von der Besteuerung ausnimmt.

Darunter fallen auch Einnahmen aus einer selbstständigen Arbeit wie dem Ausfüllen von Online-Umfragen oder dem Testen von Produkten. Aktuell liegt der diesbezügliche Freibetrag bei 410 Euro jährlich. Unter dem Strich bedeutet dies also, dass Einnahmen von bis zu 410 Euro steuerfrei sind und dementsprechend auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden müssen.

Fazit:

Für mich eine nette Möglichkeit, Wartezeiten im Alltag mit Umfragen auszufüllen – so kann man sich nebenbei ein paar € dazuverdienen; reich wird man aber hier eher nicht. 🙂

Allerdings sollte man das Tool eher nicht nutzen, wenn man nicht gerne zu viele persönliche Daten preisgibt – hier muss man schon einiges “offen legen”, da die beteiligten Firmen natürlich ganz genaue Zielgruppen haben und hier suchen.

Außerdem finde ich gerade die Produkttests sehr spannend, hier kann man Dinge ausprobieren, die noch nicht auf dem Markt sind und “entscheidet” in gewisser Weise mit.

Achtung: Keine Rechtsberatung – die Gesetzesgrundlagen können sich jederzeit ändern. Um vollständig rechtssichere Auskünfte zu erhalten, ist die Konsultation eines fachspezifischen Rechtsanwaltes unumgänglich.

Es handelt sich bei allen mit * markierten Links um Affiliate-Links.

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